Der ist für Muffins, nicht für Donuts!

Es Donnerstag, der Fernbus kommt natürlich mit 35 min. Verspätung. Der Busfahrer sagt vorsorglich 45 min. Verspätung für die Ankunft in Berlin an.

Der verspätete Start hat mir ziemlich die Laune verhagelt. Aber nachdem ich mir das Video der 4 Elemente Aktion in Barcelona angesehen habe steigt die Laune wieder. Als der Bus endlich startet ist genug Zeit um ein wenig Hausaufgaben für das bevorstehenden Event zu machen.

Also ein Seat fürs Grobe. Der könnte, wenn der Fahrer wollte. Die Optik ist gefällig und dem unteren Kunststoffrand würde ich die ein oder andere Schramme verzeihen. Nur wie kommt Seat eigentlich zu einem SUV? Die Verkaufszahlen scheinen Erfreulich hoch zu sein. Sogar so hoch, dass die Bestellungen für einige Varianten Zeitweise ausgesetzt wurden da die Fertigungskapazitäten an Ihre Grenzen gerieten.

Wenn ich Seat denke kommt mir als erstes der Ibiza, den ich an Nikolaus geführt über die Rennstrecke jagen durfte, in den Sinn. Oder aber der Toledo. Diese kompakte Limousine mit VW Technik, die mit einem tollen Innenraum sowie einem schlichten aber nicht zu biederen Design daherkommt. Zumindest in den Generationen II und IV. Aber ein SUV? Oder ein Geländewagen? In der Seat Fahrzeughistorie ist nichts zu finden. Nicht einmal ein Lizenzbau für das Militär. Die Pyrenäen oder das Kantabrische Gebirge sind die Spanier bisher anscheinen auch so hoch gekommen.

Aber in der Toledohistorie ist dann auch zumindest eine hochbeinige Version zu finden. Mit dem Marathon ging es 1993 im Rallyeinsatz über Stock und Stein.

Seats erstes SUV - Der Ateca Seats erstes SUV - Der Ateca

 

Diesen Teil der Geschichte will der Ateca nicht weiterschreiben. Er ist vielmehr wie heute oft nachgefragt ein Alleskönner der den Alltag nicht nur in der Stadt begleitet.

17:20 Uhr, der Fernbus hat auf seinem Weg nach Berlin eher Zeit liegen lassen, als aufzuholen. Aber jetzt ist Vader Time! Nach Erledigung aller Formalien: ja, mein Foto darf verwendet werden; ja ich mache das Auto auch nicht kaputt; ja, mein Erstgeborener bekommt die Initialen M.T. (WAS?). Gibt es erstmal einen kleinen Snack. Spanischer Käse und Mettwurst. Das schmeckt zu Hause nie so gut. Dazu etwas Saft.

Rundrum versorgt geht es an die erste Challange. In meinem Fall den Bild Drive.

dscn2004 dscn2004

Ich warte an dem Samoa Orangenen Wagen. Die Fahrgäste der Tour vor mir steigen aus. Ein Pärchen mit Kind. Das Kind findet beim Rundgang um das Auto alle Kameras auf Anhieb. Währenddessen fachsimpeln die Eltern noch kurz mit dem Guide über die Kameratechnik. Ich kann es kaum erwarten. Vor der Fahrt gehe ich mit dem Guide kurz die Strecke ab. Das spanische Rennstreckenfeeling steigt kurz in mir auf. Ich steige zum ersten Mal in den Seat. Und soll auf den ersten Metern in denen ich das Auto bewege voll und ganz auf die Helferlein verlassen. Ein wenig komisch ist es schon. Die Sicht nach draußen ist wie im tiefsten Küstennebel. Aber das Kamerabild auf dem Bildschirm ist gestochen scharf. Neben der klassischen Vogelperspektive, gibt es eine zusätzliche Weitwinkelansicht. Man kann die Draufsicht und dazu noch eine Ansicht der vier seitlichen Kameras einstellen. Damit man nicht die Felgen anschrammt -> Bei einem Auto im Geländetrimm? Da wir gerade beim Thema sind. Stahlfelgen habe ich auf den ersten Blick nicht gefunden. Die würden den Geländeflair noch etwas unterstreichen. 

n. dscn1986 dscn1986

Aber zurück zum Bilddrive. Der Guide zappt durch mehr Ansichten wie es Fernsehsender am Anfang des Farbfernsehens gab. Also, ab in den ersten Gang des 6-Gang Schaltgetriebes. Kupplung kommen lassen. Das Auto fährt an und als ich das Gaspedal antippe kommt von meiner rechten, dass es hier nicht um Rundenzeiten, sondern auf sauberes fahren ankommt. Es geht in die erste Kurve. Am Ende erwartet mich eine Haltelinie. Ich nehme die Kurve etwas großzügig. Immerhin soll es gleich rückwärts gehen. Der erste Stopp. „Guck mal rechts“. „Jo, läuft doch“ denke ich. Auf dem Weitwinkel steht die Pylone sehr dicht am Fahrzeug. Bei Kontrolle der rechten Außenkamera bestätigt sich meine Einschätzung und die Reise geht weiter. Nach dem Stopp will eine Kurve rückwärts absolviert werden. Auch das ist kein Problem. Wieder vorwärts. Die Hilfslinien im Kamerabild der Sicht nach vorn schmiegen sich in die Pylonenbahn. Endlich darf auch der rechte Fuß bewegt werden. Der Guide zeigt mir noch eine weitere Kameraeinstellung. Damit ist es passiert. Ich stehe vor zwei Pylonen und im Gang der Schande muss rüchwätrs korrigiert werden. Wieder in der Parkbox zeigt mir der Guide noch ein paar Einstellmöglichkeiten der Kamera. Es gibt sogar eine Hilfslinie wenn ich rückwärts an einen Anhänger ranfahren will. Die Kameratechnik ist wirklich beeindruckend. Ich wüsste auch nicht wie man noch mehr unterstützt werden kann. Sicher benötigt man hier auch etwas Eingewöhnung, aber es fällt mir leichter den Systemen zu vertrauen, als einem autonomen Einparkvorgang.

Aufgrund der vorangeschrittenen Zeit kommen jetzt ein paar Fotos für Motor Talk, Gruppenfotos, es gibt ein exklusives Poster und natürlich noch eine Motortalk Wundertüte.

Auch wenn die meisten der Spanier aus böhmischen Dörfern nie auch nur einen Feldweg zu Gesicht kriegen werden geht es jetzt auf den Gelände Parcours. Erst zeigt der Geländeguide wie man zu fahren hat. Es gibt eine Hügelstrecke, auf der Der Wagen erst mit einem Rad abhebt, danach kurz mit zwei Rädern in der Luft hängt. Danach die „Düne“ Diese wird schräg angefahren, bis das linke Vorderrad in der Luft hängt. Dann vorsichtig Gas geben und der Ateca kippt auf das Vorderrad. Bremse voll durchdrücken. Mit vorsichtigem Lösen der Bremse geht des von der Düne runter. Auf zur nächsten Etappe. Ein Kegelausschnitt, an dem man nach rechts lenken muss um nicht herunterzurutschen. Danach geht es auf den Hügel.

l.Am Gipfel Am Gipfel

 

Gerade anfahren ist wichtig und ein wohldosiertes Gasgegeben. Am Scheitelpunkt geht es wieder hinab. Es geht alles gut und auf zu meiner eigenen Runde.

„Hast du ein Problem mit Automatik?“ – „Nein.“ Ich fahre langsam auf die erste Station zu. Jetzt blos das Lenkrad gerade halten. Der Kreisel im Kopf wird nach rechts lenken wollen. Immer nur ganz kleine Lenkbewegungen. Was in der Theorie sehr einfach kling, ist dann doch schwieriger als gedacht. Nach 2-3 Korrekturhinweisen des Guides habe ich die Station absolviert.

.Verschränkungstest Verschränkungstest

Das war einfacher als gedacht. Nur vorsichtig und konstant Gas Geben. Die Elektronik regelt den Rest. Keine Manuellen Sperren die eingelegt werden wollen, keine Geländeuntersetzung muss per Hand „reingehauen“ werden. Jetzt darf ich die Düne nehmen. Rechts, rechts, rechts. Ich fahre schon so weit rechts wie es die gestrichelte Linie zulässt. Dann treffe ich den Kipppunkt perfekt.

Anfahrt Düne Anfahrt Düne

Der Muffin Der Muffin

Es geht an den Kegelstumpf. Rechts halten, weiter rechts. Nicht, dass ich runter fahre. Dann das Auto präzise vor den Hügel platzieren. Und ab dafür. Bei der Auffahrt konstant Gas geben. Nicht voll durchtreten. Das gelingt. Nach dem Scheitelpunkt voll auf die Bremse. Und lösen. Die Berg Abfahrhilfe tut den Rest. Sehr geil!

Danach löst sich die Motortalk Runde auf. Ich frage recht freundlich und darf zum Überbrücken der Wartezeit auf den Bus gen Heimat darf ich gaaanz ausnahmsweise eine zweite Runde drehen. Der neue Geländeguide ist etwas entspannter. Ich muss auf meiner Runde immer wieder warten, dass der Wagen vor mir seine Prüfungen absolviert. Beim Kegel angekommen meint der neue Guide, dass ihn dieser an einen Muffin erinnert. Dieses Mal fahre ich mit dem Ganzen Auto in die Schräglage. Erstaunlich wie weit der Wagen auf eine Seite geneigt werden kann ohne zu kippen. Und wieder zum Hügel. Auch der ist zum wiederholten Male erfolgreich bezwungen.

Ja, mit dem Ateca kann man Muffins bezwingen. Nur zum Donuts drehen ist er nicht. Auch nicht, wenn 50 % der Antriebskraft an die Hinterachse verteilt werden.

Der Guide und ich haben Lust auf noch eine weitere Runde. Aber Leider hat seit einer viertel Stunde ein Seathändler den Parcours für seine Kunden gemietet. Und Der Bus gen Heimat wird nicht auf mich warten. Nachdem ich den Ateca geparkt habe teste ich nochmal die Kamerawinkel. Ein wenig nach Links kann er noch, also nochmal nach vorn und wieder zurück. Jetzt bestätigen mir die Kamerabilder, dass der Seat so steht, wie ich es für gut beurteile.

Jetzt sitze ich im Bus, ärgere mich über die künstliche Beschneidung des WLANS seitens Fixbus und mir fällt siebenteils ein, dass ich eigentlich von den Fahraufgaben ein paar Fotos machen wollte. Aber Ein paar neue Eindrücke muss ich MT auch noch lassen.

SUVs sind die Glamper im Gelände. Ihnen wird meist nicht viel zugetraut und der verbaute Allradantrieb wird oft zum schnellen Beschleunigen oder im Anhängerbetrieb gebraucht. Ich frage mich wie sich der Ateca wohl im Mamutpark schlägt. Dann aber nicht mit Straßenbereifung die für über 200 km/h gut sind. In der "Wildniss" sind andere Puschen gefragt. Dass der Seat Ateca auf befestigtem Untergrund bis in den Himmel steigen kann hat er auf der 4 Elements Tour mehr als bewiesen.

Danke für die schöne Aktion. Das Auto zu erleben finde ich sehr gut. Beim nächsten Mal würde ich mich über eine etwas ausgedehnte Runde freuen.

 

Quelle: http://www.motor-talk.de/dialog/seat/der-ist-fuer-muffins-nicht-fuer-donuts-t5823978.html

Mit freundlicher Genehmigung von Christian Schickedanz!

Aka@Hot Wheelz Hildesheim 2016

Am letzten Maiwochenende 2016 war die Akakraft mit gleich zwei
Liebhabern amerikanischen Blechs
in Hildesheim auf dem Flugplatz vertreten.

Marc hat mit den V8 Freunden Hildesheim eine nette Parzelle auf der
Wiese abgesteckt und
sein piekfeiner C10 mit der holzverkleideten Ladefläche zieht die
Perfektionisten magisch an.

Wesentlich weniger dezent ist dann der Auftritt vom City Mudder K5 mit
der Blauen Lagune im Schlepptau.

Der Chevy Blazer hat mit dem DDR-Wohnwagen aus Plaste & Elaste leichtes
Spiel.
Das Thema "1980er-Jahre USA-Kapitalismus hat den real existierenden
Sozialismus im Nacken" wurde mit
definitiv ausreichend Plüsch geschmückt, so dass der ideologische Graben
bündig verfüllt wurde.

Einer der jährlichen Publikumsmagnete ist wieder das Drift-Taxi, wo man
für `nen Zwanziger 5 Runden
"Tokyo Drift" vom feinsten bekommt.

Wahlweise auch mit Frau am Steuer, was bei der bislang
noch männer-dominierten Kraftfahrzeug-Szene noch immer eine Ausnahme ist.

Drift-Trikes sind dieses Jahr erstmalig in diesem Umfang dabei gewesen.
Dabei geht es darum, mit extrem niedrigen Schwerpunkt die Reibgrenze der
Pneus auszuloten
und dann interessante Fahrmanöver auszuführen.
Sehr spannend sind auch die verschiedenen Ausprägungen als reines
Down-Hill-Trike,

Frontrad pedalbetrieben oder nachbarschaftsschonend elektrifiziert plus
die obligatorische Version
"Verbrennungsmotor im Heck mit Antriebswirkung auf die Hinterachse".

Um den Reibwert fein klein zu halten, zieren abgesägte Plastikrohrenden
die aus dem Kart-Sport stammenden Gummiwalzenräder.

Der gute, bzw. preisgünstige Chrysler LeBaron als Cabrio darf heute als
Junggesellenabschiedsauto herhalten.
Der Bräutigam ist als Freiheitsstatute inklusive Fackel (in der Hand)
verkleidet und macht sogar einen
Lauf über den Dragstrip. Zu Fuß. 40m weit. Bis zur Schnappatmung. Davon
gibt es leider kein Foto, weil
ich vor lachen die Kamera nicht mehr bedienen konnte.
Das Billig-Cabrio ist mit allem, was der Szene heilig ist, veredelt
worden und nimmt sich damit prima selber auf die Schippe.
Es gibt matt-schwarze Folie, leuchtend orange Applikationen innen und
außen sowie Aufkleber mit Totenköpfen.

Verchromte Felgen runden das Ensemble nach unten ab und selbst der
Heckaufkleberspruch zeugt von echtem
Enthusiasmus.

Die 1970er Jahre sind nur noch eine neblige Erinnerung?

Man hat das Gefühl, dass der Kopf voller Watte ist?

Dann kann das auch daran liegen, dass man in einem grün-weissen 2-Türer
mit fast 6 Metern Länge sitzt.
Und ein Stoff-Teddy ist.

Wer keine Zeit zum Tunen hat und lieber fahren will, konnte aus
zahlreichen Angeboten auswählen.
Mein persönlicher Favorit ist der Benz

, weil nicht nur die Farbe stimmt, sondern auch die Felgen was können.



Ich treffe meinen Arbeitskollegen, der mit Sohn und dessen Freunden auf
dem Gelände unterwegs ist.
Gemeinsam stehen wir vor der geöffneten Motorhaube eines grauen
Sportwagens und ich beantworte geduldig die Fragen der Kinder.

"Was macht das Teil hier?" "Mehr Leistung." "Und wozu ist dieses Teil
hier da?" "Für mehr Leistung." "Und welches Teil ist nicht für mehr
Leistung da?" "Der Chrom".

So viel professionelle Nachwuchsförderung macht müde, aber leider ist
der prinzipiell einladende Fond durch eine Kette gesperrt.

Immerhin bieten diverse Futter-Stände ausreichende
Energiezufuhr für die weitere Besichtigung der Ausstellungsstücke.

Einer meiner persönlichen Highlights ist der blaue Dodge Van,

der zum einen so stark gecleaned ist, dass nicht nur Türgriffe, sondern
sogar ganze (Heck-)Türen fehlen,

zum anderen ist neben den Trittbrettern auch der Kühlergrill aus ganz
anderem Holz geschnitzt.
Und das nicht im übertragenen Sinne.


Nach rund 6 Stunden Bummeln, Schauen und Fachsimpeln bei bestem
Sonnenschein, geht es wieder heim nach Hannover.
Das nächste Jahr will ich wieder in Hildesheim dabei sein. Die Kids
waren ebenfalls begeistert.

Und weil bei den Hot Wheelz Tagen in Hildesheim auch Oldtimer gerne
gesehen werden, ist vielleicht der eine oder andere
H-Kennzeichen-Fahrer aus der Akakraft mit von der Partie!

Beste Grüße, Jens

Update: .:Ausgebucht:. Einstiegskurs "Schrauben für Studentinnen" SoSe 2016

Update 04.05.2016 - KURS IST AUSGEBUCHT!

 

Die Nachfrage war wieder einmal sehr groß und der Kurs ist leider schon ausgebucht.
Solltest Du immer noch Interesse an einer Teilnahme haben, nutze gleich die Gelegenheit und lasse Dich für die nächste Runde (oder evtl. als Nachrückerin) vormerken.

E-Mail reicht -> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank für das Interesse, wir freuen uns auf drei spannenden Abende mit euch.

Euer "Team SfS" der Akakraft

 

Die Akakraft bietet Dir dieses Jahr auch im Sommersemester einen praxisnahen Einstiegskurs in die Welt der KFZ-Technik an. Der Kurs richtet sich vorrangig an Studentinnen ohne Vorkenntnisse in Fahrzeugtechnik. Gemeinsam gehen wir der KFZ-Technik auf den Grund und erarbeiten die wichtigsten Themen rund um das Automobil!

Termine
Der Kurs findet an den folgenden Terminen, jeweils von 17.00 bis 20:00 Uhr statt:

▪ Montag, 23.5.
▪ Dienstag, 24.5.
▪ Mittwoch 25.5.

Bei Bedarf und ausreichend Hunger wird nach 20:00 Uhr noch gegrillt, also ruhig etwas Zeit mitbringen.

Inhaltlich ist geplant:

- Reifenwechsel inkl. Reifenaufziehen & -wuchten
- Bremsen wechseln
- Ölwechsel
- Kühlerwechsel
- Gebrauchtwagencheck
- allgemeines Wissen über Autos (Antriebsarten, Motoren...)

Ort
Veranstaltungsort ist die Werkstatthalle der Akakraft Gebäude 1108
(neben Im Moore 11a)

Anmeldebestätigung
Bitte bringt die (ausgedruckte) Anmeldebestätigung mit, damit wir unsere Anwesenheitsliste entsprechend abgleichen können.

Anmeldung
Bitte direkt per E-Mail anmelden bei:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Teilnehmer begrenzt.
Auf die Anmeldung folgt eine Rückmeldung per E-Mail, also ggf. den Spam-Ordner im Auge behalten.

Zielgruppe
Teilnehmen können Studentinnen jeden Semesters.
Teilnehmen können alle Hochschulstudierende, also neben der Leibniz Universität Hannover auch Studierende der FHs, der FHDW und FHM, Fern-Unis, BA, MHH, TiHo, HMTM, etc. Hauptsache, es gibt eine I-Bescheinigung.

Dresscode
Dies ist eine Veranstaltung, in der die Teilnehmerinnen selber (unter fachkundiger Anleitung) an Fahrzeugen arbeiten!
Generell ist es sinnvoll, Kleidung zu tragen, die dreckig werden darf.
Bei Bedarf stellen wir Dir für die Veranstaltung einen Arbeitskittel zur Verfügung. Wichtig ist auch geschlossenes festes Schuhwerk, ideal sind Sicherheitsschuhe.

Bericht vom SfS16 (Schrauben für StudentInnen)

An drei Abenden hatten 10 Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich unter
fachkundiger Anleitung
von ehrenamtlichen Tutorinnen und Tutoren in die Kraftfahrzeug-Technik
einzuarbeiten.
Die Akademische Gruppe für Kraftfahrwesen e.V.,
ist ein seit 1925 von Studierenden geführter Verein an der Leibniz
Universität Hannover.
Ziel ist die akademische Auseinandersetzung mit Mobilität, es geht
konkret um den
Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis.

Möglich wird dies mit großzügiger Unterstützung durch die Leibniz
Universität und zahlreiche neben dem Studium engagierte Studierende der
Akakraft.
Auch im Fall des Schrauben für Studentinnen erfolgte die Werbung für
diese Veranstaltung durch die Institute, welche sich räumlich und/oder
thematisch in der Nähe der Akakraft-Halle befinden.
Der aktuelle Kurs ist ein weiterer einer ganzen Reihe von Angeboten.
Für die ehemalige "Schrauben-für-Studentinnen-Teilnehmerin" Wiebke
Riechardt, die jetzt einen Großteil der Kurs-Organisation übernommen
hat, eine gute Möglichkeit, ihr Wissen weiterzugeben und sich für
Forschung und Lehre einzusetzen.
Der Kurs steht allen eingeschriebenen Studentinnen an Hannovers
Hochschulen offen und
wird sehr gut angenommen. So musste die Teilnahmeliste bereits nach
kurzer Zeit geschlossen werden. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde eine
Warteliste eingerichtet, aus der beim nächsten Seminar direkt
Teilnehmerinnen angefragt werden können.

Die drei Kurs-Einheiten wurden entsprechend genutzt, um nach einer
generellen Einführung in die Fahrzeugtechnik auf konkrete Baugruppen
einzugehen. Am Schnittmodell wurde die Funktionsweise von Motor und
Kupplung verdeutlicht. Dank unserer Hebebühnen konnte den
Teilnehmerinnen Antriebstechnik und Funktion eines Kraftfahrzeugen "von
unten" an mehreren Fahrzeugen hautnah demonstriert werden.
Anschauungsmaterial der Firma Continental diente der Einweisung in das
Thema Reifen. Richtig spannend wurde es im praktischen Teil: Die
Teilnehmerinnen haben selber einen Pneu von einer Felge gelöst, wieder
aufgezogen und das Rad anschließend gewuchtet.
Die Funktionsweise einer KFZ-Bremse wurde durch den eigenständigen
Wechsel der Verschleißteile optimal verdeutlicht.

Ein Ölwechsel und der Tausch eines Kühlers sind ebenfalls am "lebenden
Objekt" von den Teilnehmerinnen selber durchgeführt worden.
Zum Abschluss der jeweiligen Tage wurde gemeinsam gegrillt und bei
Kaltgetränken über die neuen Eindrücke gesprochen.
Aus Sicht der Teilnehmerinnen eine interessante und empfehlenswerte
Veranstaltung, die daher von den ehrenamtlichen Tutoren des Vereins
Akakraft an der Leibniz Universität Hannover auch weiterhin regelmäßig
angeboten wird. Das nächste "Schrauben für Studentinnen" ist für das
Wintersemester 2016/2017 geplant.
Vielen Dank an dieser Stelle an die wissbegierigen Teilnehmerinnen und
die ehrenamtlichen Tutoren.

Erfolgreicher Arbeitstag

Heute ging es um 09:00 Uhr in der Halle mit Mettbrötchen und Käse los. Ab 10:00 hat sich jeder eine Aufgabe von der Liste auf der Tafel abgeholt.



Alle aktiven, vorläufigen oder ambitionierten Gäste waren dabei oder hatten sich im Vorfeld beim Vorstand um gleichwertige Ersatzaufgaben beworben. Gleichwertig im Sinne von einem Umfang von rund 6 Arbeitsstunden, welche die Teilnehmer vor Ort heute geleistet haben.



Vorrangig ging es beim heutigen Einsatz darum, die Halle für die Gäste vom Schrauben für Studentinnen vorzubereiten. Also Großputz, um Naßzellenbereich und Meisterbutze salonfähig zu machen.

Mit Fensterfolie und Toilettentür-Schlössern wird die gemeinsam genutzte Toilette und der Umkleidebereich modernisiert. Eine neue Sitzgelegenheit in der Praxis für Opologie rundet das Ambiente ab. Als zu diesem Zeitpunkt dienstältestes anwesendes Mitglied konnte der Verfasser dieser Zeilen sein "Primae Locus" in Anspruch nehmen und kann von einem erfolgreichen Vollzug berichten :)



Auch für die Technik haben sich fleissige Helfer gefunden. Die rechte Bühne bekam einen Schmierdienst, die Teilewaschanlagen wurden instandgesetzt.
Der Bremsenprüfstand hat jetzt eine funktionierende Blockiererkennung.
Eine gründliche Gasgrillreinigung mit Einbau der neuen Teile wurde ebenfalls vorgenommen.


Traditionell wurden alle Stühle abgewaschen, selbst der Meisterbutzenteppich ist gekärchert worden. "Chefsache" war die Entfernung der zahlreichen Graffiti an Mauern und Türen. Richtig viel Platz gebracht hat die "Defragmentierung" des Materiallagers und das Entrümpeln des Kellers. Auf der Empore gibt es jetzt drei definierte Arbeitsplätze inkl. Werkbank.

Was hab ich vergessen?

Mein Dank geht an die Organisatoren für die gute Vorbereitung und an die vielen fleißigen Hände!